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Mit dem Launch des Nintendo Online Service hat Nintendo einiges an negativer Kritik geerntet. Mitunter wegen der Handhabung der Cloud Saves. Hierzu äußerte sich die Firma nun gegenüber IGN.

In den letzten Tagen hagelte es für Nintendo Kritik an dem Nintendo Online Service. Diverse größere Titel unterstützen die lang ersehnte Cloud Save Funktion nicht, die Cloud Saves sind außerdem nicht mehr verfügbar, sobald das Abo ausläuft. Außerdem gab es reichlich Ärger um die NES Spiele, die mit dem Service kommen, da sie zu Bildproblemen auf der Konsole führten.

Zumindest den Erhalt der Cloud Saves garantiert Nintendo aber doch für sechs Monate nach Ablauf des Abonnements, ähnlich wie Konkurrent Sony. Auch wenn die Saves nicht benutzbar sind, solange man das Abo nicht erneut abschließt.

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Warum sind Cloud Saves so relevant?

Schon zu Wii U Zeiten gab es das Problem, dass man Spielstände nicht sichern konnte. Während man beim 3DS einfach die Daten der SD Karte am PC kopieren konnte, wurde bei der Wii U mit Verschlüsselung des Speichermediums gearbeitet. Das führte dazu, dass bei Konsolendefekt die Spielstände unweigerlich verloren gingen, denn die Verschlüsselung war gerätegebunden.

Bei der Switch besteht das Problem weiterhin, sogar umso mehr, da es eine Handheld Konsole ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie unterwegs einen Schaden erleidet, verloren geht oder geklaut wird, ist nochmal signifikant höher.  Abgesehen davon, wie ärgerlich der Verlust oder Defekt der Konsole per se schon ist, gehen so auch sämtliche Spielstände verloren. Cloud Saves schaffen da komfortable Abhilfe.

Wie sieht’s eigentlich bei der Konkurrenz aus?

Sony speichert Spiele grundsätzlich in der Cloud. Und, wie jetzt auch bei Nintendo, bleiben diese Saves sechs Monate nach Ende des Abonnements erhalten. Microsoft hingegen hat Cloud Saves sogar zu einem Basisfeature gemacht. Man muss kein Abonnement abschließen, damit die Spielstände online gespeichert werden und es gibt auch kein Zeitlimit.

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