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Ghost of Tsushima-Entwickler hätte fast ein Piratenspiel gemacht

Der Mitbegründer von Sucker Punch spricht über einige der Setting- und Story-Ideen, die das Team hatte, bevor es an Ghost of Tsushima arbeitete.

Artikel von
Ghost of Tsushima - (C) Sony

Das Wichtigste in Kürze

  • Das neueste exklusive PS4-Spiel hätte auch etwas ganz anderes werden können
  • Statt einen japanischen Samurai könnten wir euch als Rob Roy oder d'Artagnan Nahkämpfe bewältigen
  • Sucker Punch nutzt seine Spiel-Engine effizient und hält die Ladezeiten somit niedrig

Ghost of Tsushima ist nun auf der PlayStation 4 gestartet. Mit dem jetzt verfügbaren Spiel teilt Entwickler Sucker Punch einige Details über die Entwicklung von Ghost of Tsushima. In einem Beitrag im PlayStation-Blog erzählt Brian Fleming, Mitbegründer von Sucker Punch, eine lustige Geschichte über die Ursprünge des Spiels. Eines der Details, die Fleming enthüllte, war, dass Sucker Punch vor der Entscheidung, Ghost of Tsushima zu machen, überlegte, ein Piratenspiel herauszubringen.

Fleming sagt, als Sucker Punch anfing, an einem neuen Spiel zu arbeiten, hatte man nur entschieden, dass es eine „große, offene Welterfahrung“ mit Nahkampf sein würde. Die Einstellung und Geschichte für dieses Spiel waren noch ungewiss. Ein Piratenspiel war eine von vielen Optionen, die in Betracht gezogen wurden, bevor sich das Team für das feudale Japan entschied. Es gibt keinen spezifischen Grund dafür. Vielleicht hat Assassin’s Creed Black Flag dazu beigetragen.

Ghost of Tsushima von Sucker Punch ist unheimlich schnell auf der PS4.

Ghost of Tsushima von Sucker Punch ist unheimlich schnell auf der PS4.

Ghost of Tsushima: Was hätte das PS4-Spiel werden können?

Fleming erwähnte auch zwei andere Möglichkeiten, die letztendlich neben Piraten weitergegeben wurden. Der erste war Rob Roy, der schottische Gesetzlose und Freiheitskämpfer. Ein Roman aus dem Jahr 1818 verschönerte einige von Rob Roys früheren Errungenschaften und machte ihn zu einer Art schottischem Robin Hood. Die andere Option war laut Fleming eine Geschichte über die drei Musketiere. Der französische Abenteuerroman voller verwegener Schwertkämpfer und Helden, die für Gerechtigkeit kämpfen. Es hätte gut zu Sucker Punchs Nahkampfprioritäten gepasst. Der Protagonist d’Artagnan, einer der größten Helden der Abenteuerliteratur, wäre auch ein großartiger Videospiel-Charakter gewesen.

Trotz der aufregenden alternativen Optionen, mit denen Sucker Punch hätte etwas machen können, stach eine Geschichte, die sich um einen Samurai-Krieger drehte, aus dem Rudel heraus. Fleming sagte dann, dass das Team einen historischen Bericht über die mongolische Invasion in Tsushima von 1274 entdeckte, der die Entscheidung festigte, und Ghost of Tsushima wuchs daraus.

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Die Entwicklung von Ghost of Tsushima dauerte schließlich sechs Jahre. Trotz dieser langen Entwicklungszeit war es laut Fleming die „Klarheit der ursprünglichen Vision“, die ausschlaggebend für die Zusammenführung des Projekts war. Dass Sucker Punch ein Piratenspiel oder ein Drei-Musketiere-Titel gewesen sein könnte, hat ihre Entschlossenheit nie gebremst. Egal wie gut oder schlecht euch das PlayStation 4-Spiel gefällt, es is spannend zu lesen, was es anderes hätte sein können. Obwohl es sicher lustig gewesen wäre als Musketier, sind alleine die Anspielungen an japanische Samurai-Filme aus früheren Jahren die Reise wert.

Ghost of Tsushima ist ab sofort für PlayStation 4 verfügbar, der letzte große exklusive Titel für die Sony-Konsolen-Generation. Übrigens eine Meisterleistung der Entwickler ist die Ladezeit, die sogar künstlich teilweise in die Länge gezogen wurde, weil das Spiel so schnell unterwegs ist. Auch auf PS4-Basis-Modellen.

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