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Artikel von Markus +

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Wie die Handelskette GameStop offiziell bekanntgegeben hat, werden weltweit rudn zwei bis drei Prozent der Filialen geschlossen. Das beteutet in Zahlen: Bis zu 225 Oultlets.

Weltweit betreibt Gamestop rund 7500 Filialen und nennt als Begründung der Schliessungen das schwache Weihnachtsgeschäft 2016. Im vierten Quartal des letzten Jahres hatte das Unternehmen einen Umsatzeinbruch von 13,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Während die Umsätze mit Videospielen zurückgingen, habe man bei den Fanartikeln eine Steigerung von 27,8 Prozent erreichen können, wie CEO Paul Raines in der Aussendung bekannt gibt. Daher wird Gamestop in diesem Jahr 35 Filialen eröffnen, welche sich auf Merchandising-Artikel spezialisieren.

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Der „Circle of Life“-Skandal zeigt Wirkung

Durch die absurd niedrigen Ankaufspreise – quasi für die Gewinnmaximierung von Gamestop – wurden viele Gamer vergrault ihre gebrauchten Games bei Gamestop zu verkaufen und im Gegenzug neue Games einzukaufen. Ehemalige und aktive Mitarbeiter aus dem Unternehmen sprachen sogar über ein interes Punktesystem, welchen zusätzlichen Druck auf die Verkäufer ausübte. Besonders der digitale Trend bei PC-Games und den Mitbewerb mit Steam&Co. übt auf den stationären Handel enormen Druck aus.


Die Gamestop-Aktie befindet sich nach dieser Meldung auf einem neuen Jahrestief und liegt nur mehr knapp über 20 US-Dollar.

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