Call of Duty verliert einen wichtigen Mann nach 22 Jahren
Mark Gordon tritt nach 22 Jahren bei Treyarch zurück. Der Studio-Chef prägte Call of Duty von Big Red One bis Black Ops.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Bei Call of Duty gibt es einen wichtigen Führungswechsel. Mark Gordon, Studio Head bei Treyarch, tritt nach 22 Jahren zurück. Das bestätigte das Studio in einer offiziellen Nachricht. Gordon will sich laut Treyarch auf sein nächstes Kapitel konzentrieren.
Für die „Call of Duty“-Reihe ist das kein kleiner Personalwechsel. Gordon arbeitete an mehreren prägenden Teilen der Serie mit. Treyarch nennt unter anderem CoD 2: Big Red One, Call of Duty 3, World at War und die gesamte Black Ops-Reihe.
Treyarch bekommt jetzt eine Doppelspitze
Die Nachfolge ist bereits geregelt. Kevin Hendrickson und Yale Miller übernehmen künftig gemeinsam die Rollen als Co-Studio-Heads, wie das Studio via X.com bekannt gibt. Beide gelten laut Treyarch als erfahrene Veteranen der Reihe und bringen langjährige Entwicklungs- und Führungserfahrung mit.
Das ist wichtig, denn das Studio in Kalifornien steht weiterhin im Zentrum von Call of Duty. Das Studio ist eng mit Black Ops, Zombies und mehreren Multiplayer-Phasen der Reihe verbunden. Ein Führungswechsel kurz vor oder während wichtiger Live-Service-Planungen kann intern viel verändern.
Gordon war nicht nur irgendein Manager. Nach 22 Jahren bei Treyarch steht sein Name für eine lange Phase, in der CoD zur größten Shooter-Marke der Welt wurde. Gerade die Black Ops-Spiele haben Treyarchs Ruf geprägt. Viele Fans verbinden das Studio bis heute mit Story-Wendungen, Zombies und einem eigenen Multiplayer-Gefühl.
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