Warzone 2.0: Spieler nutzen neues Feature um Feinde ins Freie zu locken

Warzone-Spieler sind sich uneins darüber, ob der Proximity-Chat die beste oder die schlimmste neue Funktion ist.

Fakten

Warzone 2.0 ist gestartet und viele der Leser, werden sich bereits mehrere Stunden in die kostenlos spielbare Fortsetzung von Call of Duty: Warzone eingeloggt haben. Wahrscheinlich habt ihr dann bereits die Proximity-Chats erlebt. Dabei handelt es sich um eine neue Funktion, die die Spieler weniger als 24 Stunden nach Release spaltet.

Der Proximity-Chat sorgt dafür, dass wenn man sich dem Feind auf eine bestimmten Entfernung nähert sich unterhalten kann. Wie nah genau man sein muss, bleibt noch unklar. Aber sobald man nah genug beieinander ist, kann man mit eingeschalteten Mikros miteinander sprechen und einander hören. Was die Leute zu diesem Zeitpunkt entscheiden, hängt von dem Vertrauen ab, das sie haben. Die Gründe, warum das Feature die Leute so gespalten hat, wurden bereits von Kotaku klargestellt.

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Call of Duty: Warzone 2.0 - (C) Activision

Call of Duty: Warzone 2.0 – (C) Activision

Come out, come out wherever you are

Streamer, die direkt nach dem Start am Mittwoch Warzone 2.0 starteten, hatten viel Spaß mit dem Proximity-Chat. Timthetatman, lockte einen Spieler mit der Funktion aus seinem Versteck um ihn anschließend mit einem Kopfschuss zu erledigen. ZooMaa vom Faze Clan hat auch einen Clip von ihm und einem rivalisierenden Spieler geteilt, die sich gegenseitig zu einem chaotischen Feuergefecht anstachelten.

Obwohl die beiden obigen Beispiele den Proximity-Chat von Warzone in ein amüsantes Licht rücken, gibt es je nach Spieler auch weniger begeisterte Mitstreiter. Manch einer möchte einfach nicht von Fremden mit Obszönitäten beschimpft werden. Die gute Nachricht in dieser Hinsicht ist, dass man den Proximity-Chat in den Einstellungen von Warzone 2.0 deaktivieren kann.

Egal, ob man nun versucht, nahe genug an Feinde heranzukommen, um sie aus einem Versteck zu locken oder nicht, auf der neuen Warzone-Karte gibt es viel zu entdecken. Noch bevor das Spiel released wurde, gab es bereits eine Nachbildung der Quarry-Karte aus dem Original von Modern Warfare 2 im Spiel. Was Activision, das Studio hinter Warzone 2.0, angeht, hat seine potenzielle zukünftige Muttergesellschaft Microsoft versprochen, nach einer Untersuchung des Call of Duty-Studios jährliche Berichte über sexuelle Belästigung zu veröffentlichen.

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