Eva Krumm Evas erste Gaming-Erfahrung war Pokémon auf dem Game Boy - ein prägendes Erlebnis, das ihre Leidenschaft für Videospiele entfacht hat. Zusammen mit ihrem Großvater entdeckte sie die Regenbogenstrecke in Mario Kart auf dem SNES, ein Moment, den sie bis heute mit Gaming verbindet. Besonders angetan haben es ihr JRPGs, Otome-Games und Horror, doch auch Indie-Perlen gehören zu ihrem festen Repertoire. Abseits des Spielens verfolgt sie mit Begeisterung aktuelle Entwicklungen in der Gaming-Szene und teilt ihre Eindrücke als Chefredakteurin bei DailyGame.
Die Veröffentlichung der Nintendo Switch 2 rückt näher, und Nintendo hat bereits jetzt klare Pläne, um die Probleme der Vergangenheit zu vermeiden. Als die originale Switch 2017 auf den Markt kam, sorgten begrenzte Verfügbarkeit und Wiederverkäufer für Frust bei Fans. Diesmal will das Unternehmen besser vorbereitet sein und Scalper effektiv bekämpfen.
Obwohl die Nintendo Switch 2 voraussichtlich ein Verkaufsschlager wird, ist Nintendo zuversichtlich, Engpässe und den Einfluss von Scalpern minimieren zu können. Ein offizielles Release-Datum steht zwar noch aus, doch die Vorfreude unter den Fans ist bereits jetzt riesig. Analysten erwarten zwar nicht, dass die Switch 2 die rekordverdächtigen Verkaufszahlen des Vorgängers übertreffen wird, doch die Nachfrage wird zweifellos hoch sein.
Nintendos Präsident Shuntaro Furukawa erklärte gegenüber Nikkei, dass das Unternehmen aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt habe. Beim Launch der ersten Switch führte die begrenzte Verfügbarkeit zu Problemen mit Scalpern, die Konsolen zu überhöhten Preisen weiterverkauften. Um dies zu vermeiden, will Nintendo diesmal sicherstellen, dass genügend Einheiten der Switch 2 vor dem Verkaufsstart verfügbar sind.
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Nintendo will den Launch der Switch 2 reibungslos gestalten
Furukawa betonte, dass das Unternehmen „alle möglichen Maßnahmen“ ergreifen wird, um Scalper zu stoppen. Bereits 2024 deutete er an, dass Nintendo in einigen Regionen rechtliche Schritte gegen Wiederverkäufer erwägt. Die primäre Strategie bleibt jedoch, die Produktion hochzufahren und die Lagerbestände vor dem Launch aufzustocken. Dies soll mehr Spielern die Möglichkeit geben, die Konsole zum offiziellen Preis zu erwerben, ohne auf Nachschub warten oder auf dem Zweitmarkt zugreifen zu müssen.
Nintendo ist nicht das einzige Unternehmen, das in letzter Zeit mit Engpässen und Scalpern zu kämpfen hatte. Beispielsweise waren Nvidias RTX 5090- und 5080-Grafikkarten sofort nach ihrem Release ausverkauft, und Scalper hatten sie sogar gelistet, bevor sie überhaupt verfügbar waren. Genau eine solche Situation hofft Nintendo mit der Switch 2 zu vermeiden.
Ob die Anti-Scalping-Strategie des Unternehmens erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Nintendo hat aus der Vergangenheit gelernt und ist entschlossen, den Launch der Switch 2 so reibungslos wie möglich zu gestalten. Für Fans der Serie könnte dies bedeuten, dass sie die lang ersehnte Konsole endlich ohne Umwege in den Händen halten können.
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