Fallout 5 outgesourct? Ex-Bethesda-Entwickler halten das für wahrscheinlich
Im Kiwi-Talkz-Podcast sagen Ex-Bethesda-Veteranen Jonah Lobe und Bruce Nesmith, Fallout 5 könnte outgesourct werden. Jeff Gerstmann hält dagegen.
Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Fragwürdig! - Die Informationen werfen mehrere Fragen auf und sind mit Vorsicht zu betrachten.
In einer aktuellen Folge des Kiwi-Talkz-Podcasts haben sich mehrere ehemalige Bethesda-Mitarbeiter zu Fallout 5 geäußert. Jonah Lobe, der als Charakterkünstler an mehreren Bethesda-Titeln arbeitete, sagte direkt: Er wäre nicht überrascht, wenn Bethesda Fallout 5 an ein anderes Studio abgebe. Sein Argument: Bethesda outsource ohnehin immer mehr und werde immer größer.
Und die Erwartungen an The Elder Scrolls 6 seien mittlerweile so enorm, dass das interne Team damit die Hände voll habe. Bruce Nesmith, der als leitender Designer und Autor an Fallout 3, 4 und 76 beteiligt war, stimmte zu und lieferte ein zusätzliches Argument: Es wäre ein enormer Vorteil, wenn Fallout 5 erscheint, während die Amazon-Serie noch läuft oder zumindest noch frisch im Gedächtnis ist.
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Was die Faktenlage tatsächlich hergibt
Bethesda hat Outsourcing bereits praktiziert: The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Studio Virtuos, das für seine Remaster-Erfahrung bekannt ist. Todd Howard hat bestätigt, dass die große Mehrheit des Bethesda-Teams derzeit an The Elder Scrolls 6 arbeitet. Insider Jez Corden berichtete 2025, dass Fallout 5 intern bei ZeniMax greenlit wurde, aber noch unklar sei, welches Studio die Entwicklung übernimmt.
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Jeff Gerstmann vom Giant Bomb-Podcast widerspricht der Outsourcing-These hingegen: Er glaubt, dass Howard und sein Team einen sehr klaren Plan für ihre Franchises haben und eher eigene Teams aufstocken, als externe Studios einzubeziehen. Remakes und Remaster könnten verlagert werden, ein neuer Hauptteil werde Bethesda aber intern behalten.
Das gestrichene Fallout-Projekt und das Fallout-3-Remake
Gerstmann erwähnte in seiner Podcast-Folge außerdem ein bisher unangekündigtes Fallout-Projekt, das bei einem anderen Microsoft-Studio in Entwicklung war und mittlerweile eingestellt wurde. Was genau dieses Projekt war, ist unbekannt, ein Remaster, ein Spin-off oder ein eigenständiger Titel. Davon getrennt verdichten sich die Hinweise auf ein Fallout-3-Remake, das an ein externes Studio ausgelagert worden sein soll. McFarlane-Toys-Leaks, ältere FTC-Dokumente und einzelne Händler-Listings deuten auf ein mögliches Release-Fenster 2026 hin, der genaue Stand ist aber unbekannt. Iron Galaxy, ein Studio mit Erfahrung in Portierungen und Remasters, wird als möglicher Entwickler gehandelt.
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