Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Nach wochenlanger Stille hat Pearl Abyss kurz vor dem Launch von Crimson Desert erste Gameplay-Clips aus der PlayStation-Version veröffentlicht. Im Rahmen eines PlayStation-Blog-Previews wurden mehrere kurze Sequenzen gezeigt, die augenscheinlich von einer PS5 stammen. Ob es sich dabei um die Standardkonsole oder die PS5 Pro handelt, wurde nicht erläutert. Gleichzeitig gab das Studio bekannte Details zur technischen Umsetzung auf beiden Geräten.
Was PSSR 2 und der High CPU Mode bringen
Crimson Desert nutzt auf der PS5 Pro drei zentrale Hardware-Features. Erstens das jüngst aktualisierte PSSR, das für PlayStation Spectral Super Resolution steht. Es handelt sich um Sonys KI-gestützten Upscaler, der in seiner zweiten Version noch schärfere Bilder bei höheren Bildraten liefern soll. Resident Evil Requiem ist bislang der bekannteste Titel, der PSSR 2 bereits nutzt. Crimson Desert folgt damit als zweites großes Spiel. Zweitens aktiviert Pearl Abyss den High CPU Frequency Mode der PS5 Pro, der die Prozessorleistung erhöht.
Das Ziel: flüssiges Durchqueren der offenen Spielwelt ohne Nachladeruckler, auch bei dicht bevölkerten Städten. Drittens wird Raytracing vollständig unterstützt, vor allem für Lichteffekte und Reflexionen in der mystischen Unterwelt Abyss.
Was auf der Standard-PS5 steckt
Auch ohne Pro-Hardware hat Pearl Abyss Optimierungsarbeit geleistet. Das Studio nutzt Geometry Shader Oversubscription und NGG Culling, zwei Rendering-Verfahren, die es ermöglichen, viele Objekte gleichzeitig darzustellen, ohne Detailverlust. Die SSD der PS5 übernimmt das kontinuierliche Asset-Streaming für die großen Landschaften. Konkrete Auflösungs- und Bildraten-Angaben für die Standardkonsole hat Pearl Abyss bislang nicht veröffentlicht, was die Skepsis in der Community weiter nährt.
Embargo fällt 24 Stunden vor Release
Ob all das in der Praxis hält, was es verspricht, wird sich am 18. März klären. Dann fällt das offizielle Review-Embargo, exakt einen Tag vor dem Launch am 19. März 2026. Das Timing ist knapp und erinnert an andere Titel, bei denen Reviews bewusst spät freigegeben wurden. Crimson Desert erscheint für PS5, Xbox Series X/S und PC. Der Preis liegt bei 79,99 Euro in der Standardedition. Die offene Welt soll größer als die von Red Dead Redemption 2 sein. Ob das ein Versprechen oder eine Warnung ist, hängt davon ab, wie gut die Performance letztlich ausfällt.
Hast du Feedback oder spannende Infos entdeckt? - Dann lass es uns wissen!
Feedback melden
Bei der Erstellung dieses Artikels kam Künstliche Intelligenz zum Einsatz (z. B. für Text, Recherche, Bilder oder Tabellen). Alle Inhalte wurden vor der Veröffentlichung sorgfältig von einem Menschen geprüft.
