Counter-Strike GO: Dust2 fliegt aus dem „Active Duty“-Mappool hinaus
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Auf keiner Map der Welt kennt man sich besser aus, als in Dust2. Seit 2001 zocken Counter-Strike-Gamer weltweit die beliebte Map. Nun ist sie (für wahrscheinlich kurze Zeit) aus dem „Active Duty“-Mappool, also den E-Sport-Tunierkarten-Pool, rausgefolgen.
Es gibt Gegenden im virtuellen Leben, die kennt man besser als seine Nachbarschaft. Eine jener dieser Orte ist mit Sicherheit Dust2. Als Ersatz für den Turniermodus kommt zwischenzeitlich Inferno in den Turnier-Pool hinein. Die Map Dust2 ist dennoch weiterhin spielbar im kompetiven Spielmodus. Trotz dieser Änderung von Valve hat sich an der „Spieleranzahl“ der beliebten Map recht wenig getan, immerhin ist sie die beliebteste Map in Counter-Strike: Global Offensive. Und auch in den Counter-Strike: Source und Counter-Strike 1.6 davor.
Dust2 zum Frühstück, zum Mittagessen, zum Nachmittagskaffee,..
Dadurch das die Map schon so alt ist, kennen Profi-Spieler die Map und die möglichen Taktiken eigentlich schon im Schlaf in und auswendig. Daher hat Valve die Map vorrübergehend aus dem Bewerbsmodus genommen, um sie dann frisch und neu wiederzustarten. Ein Leben ohne Dust2 kann sich dann auch Valve nicht vorstellen. Immerhin fesselt auch Zuschauer diese Map, wie keine andere.
Dust2 seit 2001 online!
Dust2 wurde von Dave Johnston im Jahr 2001 für Counter-Strike 1.1 offiziell veröffentlicht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, wie dass der Map-Editor damals zu „klein“ war und der Namensgebung (ursprünglich „Dust3“) wurde mit Hilfe von Counter-Strike-Mitbegründer Jess Cliffe die finale Balance gefunden und die Map startete steil nach oben in den Kartenrotationen der Clans und der öffentlichen Server.
Die neue Version wird wie Train oder Nuke vor allem optisch auf Vordermann gebracht. All zuviele taktische Änderungen darf man sich nicht erwarten, aber irgendwie erhoffen tut man sich es doch. Immerhin hat man die letzten 16 Jahre nicht viel geändert.
Was gut ist, wird auch gerne kopiert!
Es gab sogar schon Plagiate in anderen Games. Im Free-to-play-Shooter „Arctic Combat“ erkennt man Dust2 in der Map „Sand Storm“ förmlich wieder:
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