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Artikel von Redaktion +

Jedes Jahr rollen wir mit den Augen. Noch ein Call of Duty? Schon wieder? Ach nein, noch mehr düstere Militärs, die in Gängen flüstern und sich langsam durch Explosionen bewegen. Und doch… irgendwie landet dein Controller in deinen Händen, dein Trupp ist wieder online und du schreist einen 12-Jährigen an, der dich gerade „Mid“ genannt hat.

Call of Duty ist inzwischen nicht mehr nur ein Spiel, sondern ein kultureller Muskelreflex. Wir sagen, wir haben uns weiterentwickelt, aber unsere Download-Historie sagt etwas anderes.

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Dasselbe Spiel, neuer Anstrich

Machen wir uns nichts vor: Das „neue“ Call of Duty ist im Grunde jedes Jahr das alte Spiel mit einem anderen Hut. Manchmal ist dieser Hut mit WW2-Flair versehen. Manchmal ist es der Nachtsicht-Simulator 3000. Aber unter der Oberfläche? Es ist dasselbe saubere Waffenspiel, enge Bewegungsabläufe und der pure Endorphinrausch, wenn sich deine XP-Leiste wie ein Dopamin-Automat füllt.

Du spielst nicht wegen der Innovation. Du spielst, weil es sich gut anfühlt. Und weil es kein anderes Spiel gibt, in dem du einen Kerl im Sprint abstechen kannst, während du einen Luftangriff forderst und dich im Gruppenchat über die Wahl der Snacks streitest.

Der Multiplayer Meat Grinder

Der COD-Multiplayer ist chaotisch, laut und unerklärlich befriedigend. Klar, es sind die gleichen Killstreaks, die gleichen Beschwerden über SBMM und der eine Typ, der seit dem ersten Tag hinter einem Müllcontainer kampiert… aber es funktioniert.

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Und warum? Weil COD die Erfolgsformel schon früh herausgefunden hat. Enge Karten. Vorhersehbares Chaos. Belohnungssysteme, die dich zu einem prestigegeilen Goblin machen. Jedes Match ist eine 7-minütige Michael-Bay-Montage mit genug Explosionen, damit du dich lebendig fühlst.

Kampagnen: Die Sommer-Blockbuster der Spiele

Oh, die Kampagne? Du meinst die wunderschön choreografierte Achterbahn, bei der dich immer jemand verrät, wahrscheinlich eine Atombombe hochgeht und du am Ende dramatisch deine Maske abnimmst? Ja, genau die. Es ist lächerlich. Es ist ein Klischee. Und du liebst es.

Auch wenn du sagst, dass du es nur für den Multiplayer kaufst, wissen wir alle, dass du insgeheim gerne „GO! GO! GO!“ mit Captain Soap rufst.

Monetarisierung? Offensichtlich

COD Points. Battle Passes. Operator-Bundles mit Skins für Anime-Waffen und Laser-Haie. Es ist schamlos. Es ist überall. Und wir alle fallen darauf herein, als hätten wir noch nie eine zeitlich begrenzte Skin gesehen.

Und hier beginnt die eigentliche Meta: Du solltest COD Points mit Bedacht kaufen. Denn wenn du schon echtes Geld für eine digitale Spielfigur ausgibst, kannst du wenigstens ein paar Euro dabei sparen. Eneba – COD Points sind billiger, sofort verfügbar und du musst nicht mit einem Chatbot namens „Sergeant Microtransaction“ sprechen. Gern geschehen.

Das FPS, das du angeblich hasst

Call of Duty ist wie der eine Freund, über den du dich öffentlich lustig machst, mit dem du aber trotzdem jedes Wochenende abhängst. Wir beschweren uns, wir kritisieren, wir fluchen, wir sind es leid. Und trotzdem versammeln wir uns jedes Jahr aufs Neue, um wieder zu spielen.

Denn wenn die Formel so gut ist, so ausgefeilt, so perfekt auf Befriedigung getrimmt… dann muss sie sich nicht ändern. Sie muss einfach da sein: Laut, schnell und bequem herunterladbar.

Deshalb wirst du es auch dieses Jahr wieder spielen. Und wenn du dabei Geld sparen willst, profitierst du von COD Points-Angeboten auf digitalen Marktplätzen wie Eneba. Schließlich macht es einfach keinen Sinn mehr, den vollen Preis zu zahlen.

Stimmt etwas nicht oder fehlt dir was? Melde dich, wir kümmern uns darum. Nutze unser Feedback-Formular!

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