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Artikel von Klaus +

Nach 40 Jahren verabschiedet sich Kensuke Tanabe von Nintendo, wie er in einem japanischen Interview bekannt gab, das Fans inzwischen übersetzt haben (via VGC). Zu Beginn war das Industrie-Urgestein maßgeblich an Klassikern wie Super Mario Bros. 2, The Legend of Zelda: A Link to the Past oder Link’s Awakening beteiligt. Danach gab er als Produzent die Richtung für Franchises wie Luigi’s Mansion und Paper Mario an. Den Posten soll nun Risa Tabata übernehmen. 

Metroid Prime 4: Beyond war das voraussichtlich letzte Spiel, das Tanabes Namen trägt. Wie es mit den 3D-Ablegern rund um die Nintendo-Kopfgeldjägerin Samus Aran nach seinem Abschied weitergeht, sei noch nicht entschieden: “Ob eine Fortsetzung gemacht wird, ist ungewiss, aber ich hoffe aufrichtig, dass Frau Tabata und Retro Studios diese Geschichte eines Tages zu Ende bringen können.

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Tanabe verlässt Nintendo – endet Metroid Prime nun ohne Finale?

Metroid dürfte Tanabe besonders am Herzen gelegen sein. Im Spin-off Metroid Prime Hunters von 2006 wurde der böse Space-Marine Sylux eingeführt, um den der Produzent eine große Geschichte stricken wollte. “Während ich in Metroid Prime 3 und dem Ende von Metroid Prime: Federation Force die Grundlagen legte, dachte ich immer wieder, dass ich eines Tages ein Spiel über die Geschichte rund um Samus und Sylux entwickeln möchte.

In Metroid Prime 4 kam es schließlich zum Aufeinandertreffen der Charaktere, aber das geplante Finale sei das noch nicht gewesen. Vielmehr handele es sich um den Anfang einer “Sylux-Saga”, so Tanabe. “Allerdings dauerte es länger als erwartet, das Spiel fertigzustellen.” 

Metroid Prime 4: Beyond war eines der ersten Games, die 2017 für die Switch angekündigt wurden. Wegen Entwicklungsschwierigkeiten wechselte das Projekt aber von einem unbekannten Entwickler zu den amerikanischen Retro Studios. Trotz der achtjährigen Wartezeit stieß das Ergebnis auf gemischte Gefühle. Im Review-Aggregator Metacritic fuhr das Spiel einen der schwächsten Werte der Serie ein – ein starker Absturz im Vergleich zum Switch-Remake des Erstlings. Wie profitabel der Titel für Nintendo gewesen ist, wurde noch nicht bekanntgegeben. 

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