Netflix vs. Disney vs. Prime Video: beste Streaming-Anbieter im Vergleich 2022
Welcher Streaming-Service hatte 2022 das beste Jahr? Wir vergleichen das Angebot von Netflix, Disney+ und Prime Video und liefern die Antwort!
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Disney+ im Vergleich mit Netflix und Prime Video
Während andere Streamingservices wie Netflix oder Prime Video krampfhaft versuchen eine eigene Marke zu kreieren, auf denen sich ganze Franchise aufbauen lassen können, hatte Disney+ noch nie das Problem. Von Beginn an konnte der jüngste der drei Streamer auf eine bald hundertjährige Geschichte an Filmklassikern und liebgewonnenen Charakteren zurückgreifen. Durch die Rechte an Marvel und dem ,,Star Wars“-Franchise verfügte Disney über die perfekte Startposition, um nachhaltig in Erinnerung bleibende Serienerlebnisse zu schaffen. 2022 war das nun endlich der Fall. Während in den Jahren zuvor nur sehr sporadisch neue Filme und Serien kamen, feuerte das Haus mit der Maus in diesem Jahr aus allen Rohren.
Disney+ ist endlich da, wo es schon immer sein wollte. Bereits im März konnte der Streaming-Service mit preisgekrönten Filmen aufwarten. Durch den Kauf von 20th Century Fox konnte Disney bereits kurz nach der Kinoveröffentlichung Thriller wie Nightmare Alley oder The Eyes of Tammy Faye liefern. Der neuste Pixar-Animationsspaß Turning Red fand indes sogar sein permanentes Zuhause auf dem Service. Doch damit noch nicht genug.
Überall Marvel… ich sehe überall Marvel
Fans des Marvel-Universums kamen 2022 völlig auf ihre Kosten. Neben den neusten Blockbustern wie Doctor Strange in the Multiverse of Mandess, die bereits kurz nach der Veröffentlichung abrufbar waren, lieferte Disney erneut eine Vielzahl an neuer Serien. In Ms. Marvel begleiten wir das junge Marvel-Fangirl Kamala Kahn auf ihrer Reise in die kulturelle Vergangenheit und ihrem Umgang mit den neu erhaltenen Superkräften. Moon Knight lieferte hingegen mit ,,Star Wars“-Schauspieler Oscar Isaac eine mythologisch angehauchte düstere Facette des MCU ab. She-Hulk war dann abschließend eine metatextuelle Anwaltshow, die ganz sicher so noch nie dagewesen ist. Zusätzlich versuchte sich Marvel 2022 mit den „Special Presentations“ an einem neuen Format. Im knapp einstündigen Kurzflim Werewolf by Midnight zeigte Disney+ passend zu Halloween, dass im MCU immer noch frische, experimentelle Ansätze möglich sind. In Guardians of the Galaxy: Holiday Special führte Regisseur und Drehbuchautor James Gunn diesen Ansatz weiter aus.
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Disney+: Das beste kam abseits der großen Marken
Doch auch ihre anderen Franchise-Marken blieben nicht unbedacht. Anfang des Jahres wurde The Book of Boba Fett zum inoffiziellen Nachfolger von The Mandalorian. Obi-Wan Kenobi lieferte einen passenden Epilog zur Prequel-Trilogie. Und mit Andor schuf Showrunner Tony Gilroy eine Serie, wie sie im ,,Star Wars“-Universum noch nie dagewesen war und bitter benötigt wurde. Doch auch Abseits großer Film-Franchise lief es 2022 gut für Disney+.
Pam & Tommy ließ die Zuschauer auf Kosten ihrer eigenen Skandalgeilheit lachen. The Dropout war ein spannender Realitäts-Thriller über die berühmte Schwindlerin Elizabeth Holmes. In The Bear wurden wir dem kulinarischen Stresstest unterzogen. Und Reboot vom ,,Modern Family“-Macher ließ uns einen Blick hinter den chaotischen Vorhang einer Serienproduktion werfen. Auch filmtechnisch wusste der Service zu gefallen. Fire Island erinnerte uns auf originelle Weise daran, dass das RomCom-Genre noch nicht tot ist. Fresh und No Exit waren packende und kurzweilige Horror-Thriller. Und Prey hauchte Leben in ein angestaubtes Franchise , indem es sich auf seine alten Ideal zurückbesinnte und einen frischen Ansatz lieferte.
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