Die Top 5 Spider-Man-Filme, die du nicht verpassen darfst!
Spider-Man kann mittlerweile auf zehn Solo-Filmabenteuer zurückblicken. Doch welcher Film ist eigentlich der beste?
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Spider-Man: Homecoming (2017)
Als Spider-Man: Homecoming 2017 in die Kinos kam, stelle der von Tom Holland gespielte Peter Parker, schon die dritte Inkarnation des selben Charakters in nur zehn Jahren dar. Nach Tobey Maguirs Trilogie und Andrew Garfields kurzlebigem „Amazing“-Zweiteiler, war es diesmal ein tatsächlicher Jugendlicher, der in das blau-rote Kostüm schlüpfte. Doch anders als in den Filmen davor, kam dieser Spider-Man nicht alleine.
Denn nach Jahren, in denen der Netzschwinger seine Abenteuer alleine bestreiten musste, erschien Homecoming als Teil der größten, Initiative der Filmgeschichte. Er war nun eine Figur des Marvel Cinematic Universe und somit Bestandteil eines noch viel größeren Geflechts aus hunderten Charaktere aus der Comicwelt. Wenn also Peter Parker in der Schule ein Belehrungsvideo ertragen muss, wird es einem von niemandem geringeren als Captain America vorgestellt. Werden moralische Fragen aufgeworfen, dann nicht mehr von einem erschossenen Onkel, sondern vom exzentrische Tech-Milliardär Tony Stark, a.k.a Iron Man.
Homecoming wirkte frisch und neu, weil Spider-Man zum ersten Mal das volle Potential der Comic-Bücher ausschöpfte. Denn die waren schon immer von großen Events und serienübergreifenden Ereignissen geprägt, die alle Helden des Unversums gegen eine gemeinsame Gefahr zusammentrommelten. Doch anders als viele aktuelle Comic-Verfilmungen, verließ sich der Film nicht zur Gänze auf lustige Cameos und obligatorische Team-Ups. Vielmehr war der Film eine old-school High-School-Komödie, samt besten Freunden, peinlichen Eltern (Tante May ist diesmal jung), Schulausflügen und viel, viel Liebesdrama rund MJ (diesmal vom Disney-Star Zendaya gespielt). Selbst Batman-Urgestein Michael Keaton wagte sich in das Genre zurück und verkörperte den Bösewicht Vulture, der nicht nur gefährlich und böse, sondern auch der Vater der ersten, großen Liebe war. Teenie-Drama vorprogrammiert. Und immer noch einer der besten Twists des MCUs.
Tom Holland überzeugte indes bereits in Captain America: Civil War als sympathischer Peter Parker voll jugendlichem Charme und ausreichend Wortwitz. In Homecoming avanciert er jedoch zum ultimativen Spider-Man, der, so scheint es, für jene Rolle geboren wurde. Und wenn man die eher mauen Filme betrachtet, die er seitdem drehte, dann sollte er sie wohl auch so bald nicht aufgeben.
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