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Children of Men

In Children of Men des mexikanischen Regisseurs Alfonso Cuaron (Gravity, Harry Potter und der Gefangene von Askaban) ist die Welt am Abgrund. Seit fast zwanzig Jahren ist keine Frau mehr schwanger geworden. Das Ende der Menschheit naht, während die letzten Generationen aussterben. Was von der Menschheit noch übrig ist, leidet unter Klimakatastrophen, Gewalt, staatlicher Unterdrückung und Terrorismus. Als Resultat hat sich England vor der restlichen Welt abgeschottet und wird wie in einer Quarantänezone vor jeder außenstehenden „Bedrohung“ bewahrt.

Dem unter Depressionen leidenden Theo Faron (Clive Owen) wird in dieser Welt aufgetragen eine besondere Frau durch das gefährliche Land in Sicherheit zu bringen. Denn sie ist schwanger und die Rettung der Menschheit. Ganz in ,,The Last of Us“-Manier entspinnt sich eine gefährliche Hatz durch karge Landstriche, wo an jeder Ecke die menschliche Gefahr lauert. Mit einigen der aufwühlendsten Actionsequenzen, die je in einem dystopischen Film vorgekommen sind, schockiert Children of Men an jeder Ecke. Doch am meisten, indem er uns den Spiegel vorhält und uns fragen lässt, ob wir anders handeln würden.

Der Film ist keine spaßige Unterhaltung. Er ist brutal, unnachgiebig und an vielen Stellen kaum auszuhalten. Doch während The Last of Us sich schlussendlich seinem Schicksal ergibt, verliert Children of Men nicht die Hoffnung. Und doch sind die beiden Produktion ein Teil der selben Münze. Eine Münze, die blutverschmiert im Dreck liegt.

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