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Spieletest: The Caligula Effect: Overdose

Es ist nichts so wie es scheint.

The Caligula Effect erschien erstmalig für die PlayStation Vita und wurde auch exklusiv für diese entwickelt. Nachdem die Handheld jetzt allerdings am Aussterben ist, wurde das Game nun als Neuauflage mit dem Titel The Caligula Effect: Overdose auch auf PC, PlayStation 4 und Nintendo Switch gebracht. Ob sie gelungen ist oder nicht, erfahrt hier.

In The Caligula Effect: Overdose übernehmen wir die Rolle des Helden oder der Heldin. Geschlecht und Name können zu Beginn festgelegt werden. Die Story dreht sich dabei um eine Gruppe von Schülern, denen bewusst ist, dass das Leben das sie führen nicht ihr echtes ist. Nein, sie sind in einer virtuellen Welt gefangen die von μ kontrolliert wird. Dabei sind die Schüler in einer Zeitschleife gefangen, so dass es ihnen nicht möglich ist ihren Abschluss zu machen. Als Spieler schließen wir uns den anderen Schülern an, die den Go-Home-Club gegründet haben. Dabei suchen sie nach einer Möglichkeit aus der virtuellen Welt zu entkommen und in ihr richtiges Leben zurück zu kehren. Hierbei wurden neben der bekannten Story aus dem Original noch weitere Handlungsstränge und Charaktere hinzugefügt, welches das Game nochmal um ein paar Stunden verlängert und neue Enden freischaltet.

Ein interessantes Kampfsystem

Natürlich zieht ihr als Spieler nicht einfach durch die virtuelle Welt Mobius auf der Suche nach einem Ausgang. In den verschiedenen Bereichen dieser Welt, müsst ihr euch euren Weg durch die Dungeons erkämpfen, welche sogar ziemlich groß ausfallen können. Die Gegner bilden dabei Trupps aus Studenten oder auch Digiheads genannt, die euch an eurem Vorgehen hindern möchten. Wird ein Kampf getriggert könnt ihr diesen mit etwas Strategie relativ einfach gewinnen. Jeder eurer Mitstreiter kann bis zu 3 Kampfaktionen ausführen. Egal ob Angriff, Heilen, Blocken oder Anderes. In einer Vorschau könnt ihr dann direkt sehen, welche Auswirkungen diese haben und wie sich der Kampfverlauf entwickeln wird. Der Zeitstrahl am Bildschirmrand verrät euch zudem, wer als Nächstes am Zug ist.

Zudem muss man in den Dungeons verschiedene Aufgaben lösen, darunter auch Quiz. Beantwortet ihr diesen Falsch, werdet ihr mit weiteren Laufwegen bestraft. Die Ebenen sind zwar groß, aber wenig abwechslungsreich. Da kann dann schon mal Frust und Langeweile aufkommen. Vor allem da es wenig Auswahl an unterschiedlichen Gegnern gibt, da hilft auch das recht tiefgründige Kampfsystem nicht aus. Wer allerdings etwas mehr gefordert werden möchte, sollte einen höheren Schwierigkeitsgrad wählen. Denn die Kämpfe, egal ob gegen normale Gegner oder Bosse, fallen relativ einfach aus. Irgendwann kam es mir im Spiel etwas vor, als würde ich einfach nur dahin dümpeln. Da das Game zudem komplett auf Englisch ist, empfiehlt es sich der Sprache einigermaßen mächtig zu sein. Ansonsten beißt man sich an den Quiz-Fragen gerne mal die Zähne aus und wird mit noch mehr Laufwegen bestraft.

Veränderung müssen nicht immer positiv sein

Wie bereits schon erwähnt, hat The Caligula Effect: Overdose einiges an Neuheiten erhalten. Alternative Handlungsstränge, ein überarbeitetes Kampfsystem, die Auswahl zwischen männlichen und weiblichen Protagonisten und vieles mehr. Auch die UI wurde komplett überarbeitet und angepasst. Das Original punktete damals vor allem in dem vielen Anime-Sequenzen die eingebaut wurden. Doch bereits zu Beginn des Spiels fiel mir auf, dass in der Neuauflage komplette Sequenzen sogar entfernt wurden. Da hilft es auch nicht, X-Abschnitte neu zu zeichnen und den Spieler am Anfang damit zu bombardieren, wenn sie im restlichen Verlauf des Spiels echt mager ausfallen.

Des Weiteren hat man nun die Möglichkeit mit über 500 NPCs Freundschaften zu schließen. Von euren Mitgliedern aus dem Go-Home Club mal abgesehen, tummeln sich in Mobius viele verschiedene Personen mit denen ihr reden könnt. Dabei erhöht ihr jedes Mal euer Freundschaftslevel mit den Charakteren, die euch dann auch Nebenquests bringen. Einige davon können relativ schnell abgefrühstückt werden, da ihr nur bestimmte Items benötigt. Andere wiederum verlangen mit dem Spieler erst einmal quer durch die Welt zu marschieren, also etwas was man in den Dungeons eigentlich schon zur Genüge hat. Wem dieses System mit dem Freundschaften schließen bekannt vor kommt, der hat sicherlich die Persona-Reihe gespielt. Ganz genau! Persona 1 & 2 Autor Tadashi Satomi war Teil des Entwickler-Teams. Vermutlich deshalb könnte es gut sein, dass euch einige Elemente aus dem Spiel stark an Atlus’s Erfolgsreihe erinnern.

An der Grafik an sich gibt es nicht viel zu meckern. Wie gewohnt ist alles relativ simpel und Bunt gehalten, allerdings fügen sich Aussehen der Charakter und der Umgebung harmonisch zusammen. Es ist eines der besseren Beispiele wie JRPGs aussehen können, wenn man etwas mehr Mühe und Liebe in Modelling und Level-Design steckt. Die Animationen wirken zwar dennoch etwas… befremdlich. Vor allem wenn die Charaktere rennen, muss man sich ein Lachen verkneifen.

Fazit

The Caligula Effect: Overdose bietet viele neue Elemente, die es im Vorgänger nicht gab. Was davon gut und schlecht ist, sei mal dahingestellt. Allerdings bietet die Story eine Interessante Handlung, gepaart mit einem tiefgründigen Kampfsystem. Welches bedauerlich gegen die einfach zu gewinnen Kämpfe etwas unnütz ist.

Wer Spaß daran hat Freundschaften zu schließen und Nebenquests zu erledigen, wird reichlich bedient sein. Die neuen Story-Teile dürften auch Spielern des Originals einige Neuheiten bringen. Bedauerlicherweise kann es allerdings auch gut sein, dass sich das Spiel in gewissen Bereichen doch etwas zieht. Vor allem in den sehr eintönigen Dungeons.

Das Game ist sicherlich für JRPG-Fans geeignet, allerdings sollte man die Erwartungen an die Neuauflage nichts ganz so hoch stecken.

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