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Spieletest: The Beast Inside

Weit draußen irgendwo im nirgendwo.

The Beast Inside ist ein neues Survival-Horror Game mit Thriller Elementen aus dem Indie-Bereich und wurde für den PC entwickelt. 

Die Story dreht sich um Adam, ein Krypto Analytiker der CIA, der mit seiner Frau Emma in ein Haus seiner Familie zieht, das sich allerdings abseits aller Pfade befindet. Dort findet er die Tagebücher von Nicolas, einem Mann der bereits vor 1860 in dem Haus lebte, gemeinsam mit seinem Vater. Der Spieler erlebt Stück für Stück, die Geschichten von Adam und Nicolas und muss bald erkennen, das nichts so ist wie es scheint.

Die Entwickler von The Beast Inside finanzierten ihren Titel über Kickstarter und machten mit der damals veröffentlichten Demo bereits viele Menschen neugierig. Mich eingeschlossen. Denn sie war gruselig und bedrückend. Genau so geht es in dem Spiel auch los. Nach einer kurzen Einführungen, gelangen wir auch nach kurzer Zeit in die Vergangenheit. Nicolas Vater ist verschwunden und überall im Haus befindet sich Blut. Bald erkennt er, das er nicht alleine ist.

Wirklich gruselig oder doch eher Jump-Scare lastig?

Die Atmosphäre die The Beast Inside zu Beginn schafft, ist wirklich fantastisch schaurig. Ein wahres Fest für pur Gänsehaut. Die Entwickler wissen genau, wie sie das Herz vor Angst pochen lassen können. Doch was sich anfangs als Geniestreich darstellt, verendet bedauerlicherweise zunehmend mehr in einer Jump-Scare Parade. Immer öfter springen einem irgendwelche Sachen ins Gesicht gepaart mit lauten Sounds. Typische Jump-Scares eben. Zwar driftet die Atmosphäre immer mehr in den aktuell sehr beliebten H.P. Lovecraft-Bereich, doch andere Games zeigen das dies nicht unbedingt für gute Gruselstimmung sorgen muss. Ich weiß nicht ob ich teilweise irgendwie abgestumpft war, aber je weiter ich in dem Spiel voran schritt umso weniger fürchtete ich mich. Das lag vielleicht auch daran, dass das hin und her springen zwischen Adam und Nicolas, den Fluss durchbrach. Denn Adams Story ist zum größten Teil mehr Thriller als Horror.

Geile Grafik und fantastische Rätsel

Doch abgesehen von dem teilweise fehlenden Horror-Elementen, bietet The Beast Inside neben einer unglaublich guten und fotorealistischen Grafik zudem auch knackige Rätsel. Und mit knackig meine ich das aus wirklich so, einige der Rätsel haben es ganzschön in sich. Was vielleicht auch ein Grund war, warum der Grusel teilweise stetig abgenommen hat. Zugutehalten muss man den Entwicklern, dass die Puzzle die sie eingebaut haben sehr kreativ und auch neuartig sind. Ich erinnere mich nicht daran, ähnlichen Rätsel in anderen Spielen gesehen zu haben.

Aktuell ist der Entwickler auch dabei, nachträglich auch noch ein paar Updates nachzuhauen. Denn tatsächlich reicht eine Hand nicht mehr aus, um die in dem Spiel befindlichen Bugs abzuzählen. Doch dabei handelt es sich um nur wenige, die tatsächlich einen Einfluss auf das Spielerlebnis haben.

Gewöhnungsbedürftig ist auch die Steuerung, die aktuell nicht individuell angepasst werden kann. Das ist vor allem für Linkshänder von Nachteil. Doch auch für Rechtshänder dürfte dies hier und da zu Schwierigkeiten führen, denn wer mit Strg versucht zu Crouchen, wird etwas dumm in die Röhre gucken. Denn diese Aktion wird in The Beast Inside über C getriggert. Doch sofern mir bekannt ist, sollen zukünftige Updates noch die Möglichkeit nachträglich einbauen, die Tastenbelegungen individuell anpassen zu können.

Fazit

Nachdem ich die erste Demo von The Beast Inside gespielt hatte, habe ich mir das Ganze etwas anders vorgestellt. Es Spiel hat zwar eine nette Story, allerdings habe ich nicht den Ausmaß an Grusel erhalten, wie ich ihn erwartet hatte.

Dennoch kann ich das Spiel als Thriller mit Horror-Elementen empfehlen. Denn die Rätsel sind knackig, aber gut, die Grafik ein Augenschmaus und auch der Sound passt insgesamt sehr gut zu dem Spiel.

TestWertung

7SCORE

Ein Horror-Spiel, mit ein paar Mängeln.

Detail-Wertung

Grafik

9

Sound

8

Gameplay

7

Motivation

7

Steuerung

7

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