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    Spieletest – Resident Evil 7 (VR)

    1/02/2017 @ 14:14Bigspotlight

    Capcom kehrt mit Resident Evil 7 zurück zu den Ursprüngen des Survival-Horror Genres.

    Willkommen bei den Bakers.

    Ethan Winters ist doch eigentlich nur auf der Suche nach seiner Frau Mia. Als er ihren Spuren folgt führt in das nach Dulvey, Louisiana wo er das Grundstück der Familie Baker betritt und damit ungeahnt in einen wahrhaften Albtaum startet.

    Jack, Marguerite und Lucas Baker, die ihr zu Beginn des Spieles schon kennen lernt stellen dabei eure wichtigsten Widersacher dar. Als Ethan ist es eure Aufgabe die Geheimnisse dieser Familie zu lüften ohne euch dabei erwischen zu lassen.

    Es geht weiter, aber anders als gedacht!

    Mit Resident Evil 7 wird die Geschichte der vorherigen Teile zwar fortgesetzt, zeigt sich jedoch in einer ganz anderen Atmosphäre als die letzten Einträge in der Serie. Wo Resident Evil 6 noch mit Action geladenen Kampfsequenzen  und  Horden wilder Gegner gefüllt war, bietet Teil 7 Survival Horror vom feinsten: Verwinkeltes Level-Design, spärlichen Munition-Nachschub, schaurige Atmosphäre, gut gestreute Kämpfe und eine Story die einen bis zu Schluss fesselt.

    Eine andere Sichtweise

    Erstmalig in der Serie wird Resident Evil 7 in der Ego-Perspektive gespielt. Das stößt zwar manchen der langjährigen Serien-Fans etwas sauer auf, lässt aber eine unglaublich glaubhafte Atmosphäre zu. Gerade im zusammenspiel mit der Playstation VR Brille wird hier ein unglaublich spannendes Gefühl vermittelt.

    Resident Evil 7 ist wohl der erste richtig große Titel welcher komplett mit der VR Brille gespielt werden kann. Die Grafik erlebt am Display der Brille zwar einen leichten Einbruch – Texturen werden etwas schwammiger, manche Schatten haben eine sehr schlechte Auflösung und ein leichtes Flimmern lässt sich fast immer erkennen, aber all diese Dinge fallen einem nur auf wenn man wirklich darauf achtet. Wenn man einmal mit der VR Brille im Haus der Bakers steht und sich selbst umsehen kann dann will man diese Möglichkeit nicht mehr missen.

    Auch im Kampf bietet die Playstation VR ein tolles Feature: Mithilfe des Kopfes kann man so noch genauer mit den Schusswaffen zielen.

    Zurück zu den Wurzeln

    Spielerisch orientiert sich Resident Evil 7 stark an den Anfängen der Serie. Ihr seid kein bis an die Zähne bewaffneter Super Soldat mehr, der Zombies mit seinem Schuh zerdrückt und sich auch mal mit dem Messer durch eine Gegnerhorde prügelt. Stattdessen betreibt ihr mit eurer Munition und den Heilgegenständen ständig Ressourcenmanagement und versucht auch mal an dem einen oder anderen Gegner vorbei zu schleichen. Da schmerzt jede verschwendete Kugel und jedes Grüne Kraut das ihr vielleicht zur Vorsicht in der Truhe gelassen habt.

    Das Spielbare Gebiet ist gut verwinkelt und ihr schaltet euch nach und nach immer mehr Areale frei. Durch diese könnt ihr euch dann frei bewegen, wobei ihr auch oftmals an schon besuchte Orte zurückkehrt um bisher verschlossene Türen zu öffnen oder nach noch nicht entdeckter Munition zu suchen.

    So klingt der Horror

    Ein wahrer Glanzpunkt des Spielers ist die Soundkulisse. Von der spannenden Musikbegleitung im Kampf bis hin zu den schmatzenden Geräuschen von Maden in Müllsäcken passt hier wirklich jeder Ton. Gerade mit der Playstation VR, wo die Sounds einen 3D Effekt um euch herum haben, hört ihr das Klopfen, das Zischen und das Kratzen von überall her – Gänsehaut garantiert. Auch die deutsche Lokalisierung klingt solide und braucht sich vor der englischen nicht zu verstecken.


    Fazit von "Rene"

    Trotz einer gefühlt zu kurzen Spieldauer von 9 bis 13 Stunden habe ich Resident Evil 7 von Anfang bis zum Schluss genossen. Die Story konnte mich als langjährigen Fan wieder in ihren Bann ziehen, die Rätsel und Kämpfe wurden schön balanciert und auch unter den Bosskämpfen gab es für mich wieder einige Highlights.
    Auch den VR Modus kann ich nicht genug loben - ich habe das Spiel komplett mit der Playstation VR durchgespielt und nach der anfänglichen Eingewöhnungsphase von jeweils maximal einer Stunde, habe ich gegen Ende schon vier bis fünf Stunden am Stück ohne Probleme gespielt.

    Für Fans des Horror-Genres die bestenfalls noch eine Playstation VR besitzen kann ich dieses Spiel unbedingt empfehlen! Vorwissen durch andere Resident Evil Spiele wird nicht benötigt, in Teil 7 erfahrt ihr alles was ihr braucht!

    Über "Rene"

    Rene ist seit seiner ersten Konsole, der Sega Mega Drive, mit Videospielen aufgewachsen. Obwohl er die Playstation als sein Steckenpferd sieht hat er bei fast jeder Plattform schon mal reingeschnuppert.

ProPro

  • Atmosphäre
  • Klassischer Survival Horror
  • VR Modus
  • Spannende Story

ConContra

  • Lange Ladezeit beim erstmaligen Laden
  • Grafik in VR schwächer

ScoreUnsere Wertung

Grafik
8
Sound
10
Steuerung
8
Multiplayer
0
Motivation
9
TOTAL
9.5
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