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Die wichtigsten Fähigkeiten, wenn man professionell Poker spielen möchte

Artikel von (Gastartikel)

Poker gehört zu den beliebtesten Kartenspielen weltweit und ist zudem in Spielhallen sehr beliebt. Heutzutage muss man auch nicht mehr unbedingt ein physisches Casino finden, wenn man eine Partie Poker spielen möchte. Man kann in vielen Online Casino Echtgeld setzen und so sein Glück und seine Fähigkeiten auf die Probe stellen. Denn Poker unterscheidet sich in gewisser Weise von anderen Casinospielen – durch seine eigenen Fähigkeiten kann man seine Wahrscheinlichkeit zu gewinnen erheblich beeinflussen. Zwar kann man auch bei Slots gelegentlich mit unterschiedlichen Strategien arbeiten, aber das ist nichts im Vergleich mit der Komplexität, die beim Poker aufkommt. Wir gehen hier auf die wichtigsten Eigenschaften ein, die man besitzen muss, wenn man eine professioneller Pokerspieler sein will.

1. Auf die eigenen Chips achten

Die eigenen Finanzen im Auge zu behalten ist ein wesentlicher Aspekt bei allen Glücksspielen. Man muss stets davon ausgehen, dass man die eine oder andere Runde verlieren wird, selbst wenn man alles richtig gemacht hat. Das gilt sowohl im kleinen Rahmen als auch in Bezug auf die Chips, die man auf eine Hand setzt. Darüber hinaus kann man aber auch ganze Turniere durch reines Pech verlieren. Es ist deswegen entscheidend, dass man lernt, mit seiner Bankroll korrekt umzugehen.

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Indem man zu hohe Einsätze macht oder an zu vielen Tischen zugleich spielt, kann man schnell sein Geld verlieren. Man sollte sich deswegen darüber im Klaren sein, wie viel Geld man in das Spiel stecken will und sich dann daran halten. Wenn man auf diese Weise ein Budget ermittelt hat, sollte man seine Einsätze so anpassen, dass man damit auch eine Weile spielen kann, selbst wenn alles schief geht.

2. Entscheidungen unter Druck treffen

Wenn man um Echtgeld Poker spielt, steht man automatisch etwas unter Druck. Fast jede Entscheidung, die man während des Spiels trifft, kann erhebliche Auswirkungen auf das Ergebnis haben. Darüber hinaus muss man strategische Entscheidungen treffen, ohne zu wissen, welche Karten die anderen Spieler halten und es ist auch nur selten möglich, eine kurze Pause zu machen. Bei Online Turnieren wird üblicherweise nur einmal pro Stunde für fünf Minuten pausiert. Für manche Menschen ist diese Art zu spielen sehr stressig und es fällt ihnen schwer, sich fortlaufend zu konzentrieren. Dadurch passiert es häufig, dass in der Anfangsphase eines Turniers gute Entscheidungen getroffen werden, die Urteilskraft aber mit der Zeit immer weiter nachlässt.

Was auch sehr verbreitet ist und vermieden werden sollte, ist durch eine Kombination aus Stress und Pech in Wut zu geraten. Viele Spieler, die in einem Turnier eine Hand verlieren, bei der sie bessere Chancen auf den Sieg hatten als ihr Gegner, setzen danach ihren restlichen Stack, unabhängig davon, welche Hand sie haben. Wenn man in einer solchen Situation ruhig bleibt, kann man aber durchaus ins Spiel zurückkommen und so noch eine höhere Platzierung mit mehr Preisgeld erreichen.

3. Geduld

Poker ist natürlich kein reines Geschicklichkeitsspiel und Glück spielt stets eine Rolle. Man kann nicht beeinflussen, welche Karten man ausgeteilt bekommt und selbst wenn man gute Karten auf der Hand hat, können immer noch unvorteilhafte Karten in der Mitte ausgespielt werden. Dadurch kann es vorkommen, dass man über einen längeren Zeitraum keine Hand findet, die man ruhigen Gewissens spielen kann. Das ist ein Aspekt des Pokerspiels, auf den man sich einstellen sollte. Wenn man gerade Pech mit seinen Händen hat, gibt es verschiedene Strategien. Viele Spieler entscheiden sich dazu, schlicht zu warten, bis wieder etwas Besseres vorbeikommt. Das Problem daran ist, dass man seine Blinds zahlen muss und zudem in den meisten Turnieren ein Ante verwendet wird, so dass man auch dann für jede Runde zahlt, wenn man gerade keinen Blind hat. Man kann also nicht unendlich lange sitzen bleiben und jede Hand weglegen.

Teilweise setzen Spieler auch auf schlechte Hände und erhöhen dabei sehr stark. Die Idee ist dabei nicht unbedingt, dass jemand anderes mitgeht, sondern, dass man alle anderen Spieler dazu bringt, wegzulegen. Wenn man es schafft, dass alle anderen Spieler ihre Hand aufgeben, ohne dass man seine eigene zeigen muss, kann man vortäuschen, eine gute Hand gespielt zu haben. Natürlich ist es recht riskant, auf diese Weise zu bluffen. Wenn ein Gegner wirklich eine gute Hand hat oder einem einfach nur nicht glaubt, dass man selbst etwas vorweisen kann, kann man viel Geld verlieren. Deswegen ist es meist sicherer, sich in Geduld zu üben und abzuwarten, dass wieder gute Hände ausgeteilt werden.

4. Ein Gespür für die anderen Spieler entwickeln

In einem Poker Turnier sitzt man meist für mehrere Stunden mit den gleichen Leuten an einem Tisch zusammen. Es lohnt sich, wenn man darauf achtet, welche Hände von den einzelnen Kontrahenten wie gespielt werden. Wenn ein Spieler zum Beispiel sehr stark erhöht, am Ende aber zeigt, dass er nur einen König hatte, dann kann man seine Raises in Zukunft selbstbewusster callen. Auch wenn ein Spieler sehr zurückhaltend ist und keine Hand spielt, kann man daraus etwas ablesen. Voraussichtlich wartet dieser Spieler gerade auf eine gute Hand und wird nur auf etwas setzen, das sehr gute Chancen hat zu gewinnen. Doch, wenn dieser Spieler dann wirklich setzt, heißt das, dass seine Hand nun stark ist, oder versucht er nur den Eindruck zu erwecken, damit man sein eigenes Blatt weglegt? Je mehr Hände gespielt und vor allem aufgedeckt werden, desto mehr Informationen hat man darüber, wie die anderen Spieler am Tisch pokern. Diese Infos sind sehr wertvoll, da man damit ableiten kann, was eine Person vermutlich auf der Hand hat, wenn sie ihre Einsätze auf eine bestimmte Weise macht.

In Online Casinos muss man sich hierbei fast ausschließlich auf das Setzverhalten konzentrieren, allerdings kann man auch daraus, wie lange ein Spieler braucht, um eine Entscheidung zu treffen, eigene Vermutungen ableiten. Am Tisch in einem physischen Casino kann man natürlich viel mehr über einen Gegenspieler erfahren, wenn man ihn genau beobachtet und Menschen ein wenig lesen kann.

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