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Alt trifft auf Neu: Mit Poker zum besseren Videogamer werden

Poker Casino Karten

Videogames gelten mittlerweile als viel mehr als nur sinnloser Zeitvertreib: Fähigkeiten wie strategisches Denken, Konzentration, Geduld und das schlaue Beobachten der Gegner, die man fürs erfolgreiche Zocken braucht, helfen in vielen Lebensbereichen, einschließlich im Beruf. eSport erklärt Gaming mit Spielen wie Dota 2, Fortnite oder Call Of Duty mittlerweile sogar zum echten Sport, für den es viel Übung und Disziplin bedarf. Sein Können dabei kann man jedoch mit einem weitaus traditionelleren Spiel verbessern: Poker Spiele sind den angesagten elektronischen Games ähnlicher als man denkt. Moderne Online Poker Plattformen erlauben es dabei wichtige Skills auszubauen, die einem beim Gaming zugutekommen.

Poker ist alles andere als nur ein Glückspiel, auch wenn es gesetzlich noch immer in diesen Bereich fällt. Erfahrene Spieler wissen, dass es weniger auf ein gutes Blatt ankommt als auf schlaue Strategie, gute Beobachtungsgabe, psychologisches Geschick, emotionale Intelligenz und vor allem Ausdauer und Geduld. Auf genau diese Fähigkeiten kommt es auch bei Videogames an, weshalb es begeisterten Spielern durchaus zu raten ist in das traditionsreiche Kartenspiel einzusteigen – sei es in einer Spielbank oder in einem der Poker-Rooms in einem Online Casino – und die dort erlernten Kenntnisse auf moderne Games zu übertragen.

Mentale Stärke und überlegtes Handeln auch unter Druck gehören zu den wichtigsten Eigenschaften eines Poker-Profis. Turniere können Stunden oder gar Tage dauern, wobei die Konzentration nie nachlassen darf. Konzentration wird definiert als ein geistiger Zustand, in dem man auf eine einzige Tätigkeit fokussiert ist und dabei mentale oder körperliche Hochleistung bringen kann, während man in der Lage ist Störfaktoren auszublenden. Genau dies erfordert Übung wie auch andere positiv beeinflussende Faktoren wie Schlaf, gesunde Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Wer bereits einmal bei einem eSport-Turnier teilgenommen hat, weiß, wie geistig und körperlich beanspruchend dies ist, und auch wer einfach privat gerne zockt, sollte seine Konzentration durchaus gelegentlich bei einem Kartenspiel wie Poker stärken.

Gleiches gilt für stets überlegtes Handeln, ohne sich von äußerem Druck oder den eigenen Emotionen aus der Ruhe bringen zu lassen. Beim Poker kommt es in erster Linie darauf an, das Beste aus seinem Blatt zu machen, ganz gleich wie gut es ist. Erfahrene Spieler bringen die Gegner oftmals zum Aufgeben, obwohl deren Blatt faktisch besser war, ganz einfach, weil sie Ruhe, Gelassenheit und Selbstvertrauen demonstrierten. Gleichzeitig sollte sich wer ein gutes Blatt hat nicht zu emotionalen Reaktionen und unüberlegtem Spielen hinreißen lassen, sondern seine Strategie mit schlauem Kalkül wie auch Agilität verfolgen. Die besten Pokerspieler sind die, denen keine Gefühlsregungen anzumerken sind.

Auch in Videogames kann es hitzig werden, in brenzligen Situationen kann man schnell nervös werden, unbedacht handeln und sich damit aus dem Game schießen oder wenigstens ein Leben verlieren. Im Gefecht als Player entspannt zu bleiben, während man sich veränderten Situationen schnell anpasst, hilft besonders bei Ego-Shooter Games wie Call of Duty oder Counter-Strike.

Beobachtungsgabe und das geschickte Analysieren des Gegners sind weitere Fähigkeiten, die einem beim Poker zum Gewinn verhelfen. Professionelle Spieler konzentrieren sich auf jede körperliche Regung, Mimik oder Gestik der Opponenten, beispielsweise ob sich ihre Pupillen beim Aufdecken der Karten Vergrößern oder sie dabei den Atem anhalten – der Grund, warum viele Poker-Profis bei Turnieren eine Sonnenbrille tragen. Weitere Indizien sind, ob sich ihre Beine verspannen oder sie sich oft an die Nasenspitze greifen, oft ein Zeichen dafür, dass jemand schummelt.

Bei Videospielen sieht man die gegnerischen Spieler zwar nicht, man kann jedoch das Verhalten ihrer Charaktere im Spiel studieren und analysieren, beispielsweise ob sie in die Defensive oder Offensive gehen und wo sich ihrem Spiel Schwachstellen auftun. Das mag besonders hilfreich bei Sport-Games wie NBA oder EA Sports/FIFA sein. Sowohl im Poker wie auch bei Videogames gilt: je besser man die Gegner einschätzen kann, um so leichter lassen sie sich schlagen. eSportler verbringen große Teile ihres Trainings damit vergangene Partien und die der Opponenten zu studieren, bevor sie auf diese treffen.

Poker ist vor allem fürs Bluffen bekannt – das Täuschen der Gegner, um sie zum Aufgeben zu verleiten. Auch dies findet Anwendung in angesagten Videospielen, wenn es beispielsweise in Fortnite darum geht die anderen Teams zu überlisten. Der erfolgreiche Bluff muss gelernt werden, und bei einer Runde Poker kann man dies ausgiebig üben und das Gelernte dann im Videogame umsetzen.

Ein oftmals wenig diskutierter Aspekt ist das Einschüchtern des Gegners oder der Versuch dessen Konzentration zu schwächen. Auf Pokerturnieren ist es in der Regel verpönt andere Spieler schwach anzureden oder sie zu beleidigen, auf subtile Weise wird diese Strategie jedoch durchaus eingesetzt. Zudem verstehen es die Profis Ablenkung zu schaffen, lassen dabei beispielsweise die Jetons kunstvoll durch die Finger gleiten. Das lässt einen Spieler nicht nur gelassen und selbstbewusst wirken, es werden auch klickende Geräusche erzeugt, die die anderen am Tisch irritieren können. In Videogames ist das „Herunterreden“ der Gegner, um sie aus der Fassung zu bringen oder einzuschüchtern, geläufiger und akzeptierter. Wenngleich dies nicht die eleganteste Spieltaktik ist, kann sie durchaus funktionieren, wenn der andere emotional darauf reagiert und so seine Gelassenheit einbüßt.