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    Bezahlte Anzeige: Free-2-Play oder gleich Online-Casino? Die Wege sind sehr ähnlich.

    10/01/2017 @ 20:57Bigspotlight

    Free-2-Play oder auch Browserspiele haben mit Online-Casinos mehr gemeinsam als man denkt. Immerhin muss man bei beiden, wenn man „mehr“ möchte, echtes Geld investieren.

    In den sogenannten Gratisspielen fängt man in Level 1 an und muss sich dann Tage, ja sogar wochenlang damit abmühen um stärker zu werden und um gegen andere Mitspieler bestehen zu können. In den meisten Fällen spricht man hier von sogenannten Mikrotransfers, welche den Charakter oder das eigene kleine Imperium schneller wachsen lassen. Ein paar Euro da und ein paar Euro dort und die Kreditkarte oder das Bankkonto wird arg belastet. Der Drang im Free-2-Play-Games immer stärker zu werden liegt in unserem Unterbewusstsein und wird rigoros ausgenutzt. Wer möchte schon der Verlierer sein auf einem Server mit hunderten oder gar tausenden anderen Mitspielern?

    Ingame-Credits kaufen

    Einige Browsergames gehen sogar soweit dass man sich täglich in der „Lotterie“ einwählen kann. Um öfters zu ziehen werden Ingame-Credits verwendet, welche wiederum zuvor mit echten Geld bezahlt werden. Oder aber auch gibt es die Möglichkeit Ressourcen schneller abzubauen bzw. zu erhalten, indem man Beschleuniger einsetzt. Dieses Prinzip nennt man dann „Pay to Win“, welches immer mehr an Bedeutung gewinnt. Zu Beginn einer solchen Runde steht man noch gut da ohne echtes Geld einzusetzen. Nach ein paar Tagen, wie z.B. in Travian, wird es jedoch immer enger. Meist übt auch die eigene Allianz Druck aus um stärker zu werden bzw. um Aktionen im Game zu planen. Wenn man da nicht mithalten kann wird man sehr schnell selbst zur „Farm“ und wird geplündert.

    Warum setzen immer mehr Entwickler auf Free-2-Play?

    Die Tatsache dass man damit mehr Spieler auf die Online-Server zieht ist eine Tatsache. Desto beliebter ein Game, desto mehr Zeit verbringen die Leute damit. Wenn man schon nicht Stärke kaufen kann, wie z.B. in Team Fortress 2, dann sind es eben neue Gegenstände mit denen man sich schmücken kann. Obwohl mit dieser Eigenschaft beschäftigen sich mittlerweile auch nicht nur Free-2-Play-Games. Wer hätte gedacht das man im Jahr 2017 für Waffen-Skins im aktuellen Counter-Strike (Global Offensive) mehrere hundert Euro ausgeben kann, nur damit man ein neues Messer erhaltet kann? Auch hier wird wieder der Zufallsmodus angewandt. Man erhält im Spiel nach erfolgreichen Runden Kisten, welche man mit echten Geld öffnen kann. Lang lebe der Kapitalismus…

    Online-Casinos als Alternative?

    Wer um echtes Geld zocken möchte – und auch echtes Geld wieder zu gewinnen – der kann ja quasi gleich auf Online-Casinos umsteigen. Meist erhält man zu Beginn sogar ein kleines Startkapital oder kann im Demomodus einmal die Umgebung abchecken. Zwar hat man den Nervenkitzel nicht und tritt gegen andere Mitspieler an (zumeist), sondern zockt um ein paar eigene Euro und versucht diese zu vermehren. Wie auch im echten Casino sollte man sich zuvor gewisse Limits setzen, damit nicht negativ in die eigene Brieftasche gewirtschaftet wird.

    Setzt man sich mit einigen Demos auseinander machen gewisse Casino-Games echt Spaß und sind eine lohnende Alternative für Zwischendurch.

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